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Alarmstufe Gas

Gasversorgung ist stabil, aber die Lage ist ernst.

Am Donnerstag, 23. Juni, hat die Bundesregierung die zweite Stufe, die Alarmstufe, im Gas-Notfallplan ausgerufen. Die Gasversorgung in Deutschland ist zwar aktuell stabil, die Lage aber mit Blick auf den kommenden Winter ernst. Die Reduzierung oder einen potenziellen Ausfall der russischen Gaslieferungen gefährdet das Ziel, die deutschen Gasspeicher bis zur kommenden Heizperiode auf 90 Prozent zu füllen.

Die aktuelle Situation ist nach Einschätzung der Bundesregierung durch den Markt zu bewältigen. Vor allem große Industrieunternehmen müssen nun Vorkehrungen treffen, um ihren Gasverbrauch zu reduzieren.

An der Versorgungssicherheit von privaten Haushalten ändert sich durch die Alarmstufe nichts, da deren Gasversorgung, ebenso wie die von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen, Vorrang vor industriellen Verbrauchern hat.

Gleichzeitig bereiten auch wir uns intensiv auf eine mögliche Gasmangellage vor, detaillierte Notfall- und Krisenpläne sind erarbeitet.

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht online einen täglichen Lagebericht zur Gasversorgungslage.

 

Energiesparen für sichere Versorgung im Winter

Neben großen Industrierunternehmen sind auch Privathaushalte und Gewerbetreibende angehalten, mit Blick auf die kommende Heizperiode schon jetzt Energie zu sparen und damit das Auffüllen der Gasspeicher für den Winter zu unterstützen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat eine Kampagne zum Thema Energiesparen gestartet. Getreu dem Motto „Gemeinsam erreichen wir mehr“ fordert das Bundesministerium zum bundesweiten Energiesparen auf. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Weitere nützliche Energiespar-Tipps finden Sie ebenfalls auf der Seite der Verbraucherzentrale.

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