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Jahresabrechnung kommt

Für die meisten Kundinnen und Kunden gibt es Geld zurück.

Wahrscheinlich schon zum Wochenende haben die Steinfurter eine dicke Rechnung im Briefkasten. Dick, bezogen auf die Anzahl der Seiten. Das Kuvert bis Montag ungeöffnet liegen zu lassen, um sich das Wochenende nicht zu vermiesen, ist in den meisten Fällen aber völlig unnötig, betont Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke, in dessen Namen der Brief in den nächsten Tagen abgeschickt wird.

Rund 80 Prozent aller Kundinnen und Kunden, schätzt Claudia Vallböhmer als Kaufmännische Leiterin des örtlichen Versorgers, werden nämlich Geld zurückbekommen.

Es ist die Jahresabrechnung über Strom, Erdgas, Wasser und Abwasser, von der hier die Rede ist. Sie ist dieses Mal schon etwas Besonderes, denn so viele Änderungen innerhalb eines Jahres hat es – in erster Linie beim Erdgas – noch nie gegeben: die Senkung der Umsatzsteuer von 19 auf sieben Prozent, das Rauf und Runter der Preise, das Geschenk des Erdgas-Dezemberabschlags, der bislang milde Winter, die Einsparbemühungen der Kunden.

Alle diese Faktoren führen bei den meisten Gaskunden dazu, dass sie für 2022 Geld zurück bekommen. Claudia Vallböhmer: „Wir werden rund 1,1 Millionen Euro zurückzahlen.“ Eigentlich wären es an die fünf Millionen Euro, aber da die neu berechneten Abschläge dagegen gerechnet werden, müssen die liquiden Mittel des Energieversorgers nicht so stark in Anspruch genommen werden.

Der Aufbau der Jahresrechnung ist unverändert geblieben. Mit einem schnellen Blick auf Seite eins erfährt der Haushaltsvorstand, ob es etwas wiedergibt oder ob nachgezahlt werden muss. Da sind die Positionen Strom, Gas, Wasser, Schmutzwasser und die Entlastung Gas, was dem erlassenen Dezember-Abschlag entspricht, aufgelistet. Die im Jahr 2022 gezahlten Abschläge sind dort gegengerechnet.

Auf der folgenden Seite kann der Kunde dann nachverfolgen, wie sich sein künftiger Gesamtabschlag zusammensetzt. So weit, so einfach. Komplizierter wird es bei der Erdgas-Einzelabrechnung. Dort hat es der Kunde mit über das Jahr mehrfach gewechselten Arbeits- und Grundpreisen zu tun. Sofern es der Erdgas-Abnehmer möchte, kann er dort genau nachvollziehen, an wie vielen Tagen des Jahres welche Preise gegolten haben und wie viele Kilowattstunden er in diesen Zeiträumen verbraucht hat. Ähnlich, nur nicht mit ganz so vielen Veränderungen, sieht es beim Strom aus. Beim Wasser hat sich – noch – nichts geändert. Da greift die angekündigte Preiserhöhung erst ab 1. Januar 2023, kommt also auf der nächsten Jahresrechnung zum Tragen.

Rolf Echelmeyer ist sich sicher, dass in diesem Jahr die Stadtwerke-Kunden im Angesicht der zahlreichen Änderungen genauer als sonst auf die Rechnung schauen werden.

Bei Fragen steht das Stadtwerke-Kundencenter unter Telefon 0 2552/707 588 zur Verfügung.

WN, 10.01.2023

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